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14. Nicht von dieser Welt

Autorenbild: MikUP101
MikUP101
16. Juni 2019
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Weder ist das Bewusstsein von dieser Welt, noch befindet es sich in ihr.

Vielmehr erscheint die Welt – was auch immer sie ist – in ihm.


Das gesamte Universum samt allen Verläufen, Dramen, Biografien und Weltenplänen ist lediglich ein Aufblitzen als mikroskopisch kleiner Punkt im Bewusstsein.


Das Formenspiel auf der Leinwand – das Machen von Karriere, das Bauen von Häusern, das Erwerben von Titeln – ist weder Zweck noch Hindernis.

Es ist schlicht ein traumhaftes Geschehen.


Es gibt keinen Auftrag im Film und kein Ziel, das eine Schein-Entität zu erreichen oder zu erfüllen hätte. Auch das Interesse an der eigenen Essenz oder das Durchschauen der Kulisse ist kein persönliches Verdienst und kein Lebenszweck, sondern lediglich das Auftauchen einer bestimmten Sequenz im Drehbuch.


Die Welt erscheint im Bewusstsein – nicht umgekehrt.

Das Bewusstsein selbst: formlose Emanation des Absoluten.

Der Traum – die creatio ex nihilo.

Ein Aufblitzen aus dem Nichts. Grundlos. Substanzlos. Nie geschehen.

Nichts als das Bewusstsein selbst, das ihn träumt.

Lediglich eine Modulation des Bewusstseins.

Da es in ihm keine Veränderung gibt, hat es nie ein Geschehen gegeben.



Mein Reich ist nicht von dieser Welt:



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