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Kapitel 17 ~ Der Traum des Lebens

Autorenbild: MikUP101
MikUP101
31. März 2022
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Juli

Der Gedanke, der im Video entfaltet wird, beginnt mit der Einsicht, dass jede Erfahrung in der Welt polar ist: Licht und Dunkel, Leben und Tod, Selbst und Andere.

Alles erscheint in Gegensätzen, die einander bedingen.

Aus dieser Perspektive wird das eigene Dasein nicht als Zufall verstanden, sondern als grundlegende, unvermeidliche Präsenz.

Das Leben ist nicht etwas, in das man hineingeraten ist, sondern Ausdruck eines tieferen Grundes, der sich selbst erfährt.

Die zentrale Idee lautet: Wenn ein Bewusstsein frei träumen könnte, würde es zunächst alle Wünsche erfüllen — Abenteuer, Vergnügen, Kontrolle. Doch nach unzähligen erfüllten Träumen würde es sich nach Überraschung sehnen, nach Unvorhersehbarkeit, nach einem Traum, dessen Verlauf nicht kontrolliert ist.

Und irgendwann würde dieses Bewusstsein genau den Traum wählen, den es jetzt erlebt: ein Leben, das sich real anfühlt, voller Unsicherheiten, Herausforderungen und scheinbarer Begrenzungen. Ein Leben, in dem man sich nicht als göttlich, sondern als ohnmächtig erlebt.

Die Aussage des Videos ist:

Das, was du als „mein Leben“ erfährst, ist ein Traum, den du — im tiefsten Sinn — selbst gewählt hast. Nicht als Gott, der alles weiß, sondern als Gott, der spielt, nicht Gott zu sein.

In diesem Verständnis ist jedes Wesen Ausdruck derselben letzten Wirklichkeit: des absoluten Selbst, das sich in unzähligen Formen verbirgt und wiederfindet.


Alan Watts - Der Traum des Lebens:



Hinweis:

Der Inhalt des verlinkten Videos stammt von Alan Watts; die Rechte liegen bei der Alan Watts Organization bzw. dem jeweiligen YouTube‑Kanal. Der nachfolgende Text ist keine Übersetzung, sondern eine eigene Zusammenfassung des im Video gesprochenen Inhalts.


MiKUP101


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